Pflegekarriere in der Schweiz: Denisa Iorgulescus Geschichte über Geduld, Familie und einen Neuanfang

Denisa Iorgulescu – über Geduld, Aufbau und den Moment, in dem „hier“ zu einem Zuhause wird

 

Es gibt Wege, die man nicht auf den ersten Blick erkennt.
Die nicht durch Tempo beeindrucken, sondern durch Beständigkeit.
Für Denisa Iorgulescu ging es bei ihrem Weg in der Schweiz nicht um einen spektakulären Moment.

Es ging um Zeit.
Um Anpassung.
Und um die Fähigkeit, Schritt für Schritt einen Ort aufzubauen, an dem sie bleiben kann.

Ein einfacher, aber bewusster Anfang

2009 kam Denisa in die Schweiz.
Nicht für ein Experiment.
Nicht für einen kurzfristigen Aufenthalt.
Sondern mit einem klaren Ziel:

„Der Wunsch, ein besseres Leben für meine Familie.“

Sie beherrschte ihren Beruf.Aber sie beherrschte die Sprache nicht.Ein unausgewogenes Verhältnis, das viele kennen.Und das den Anfang schwieriger macht, als es von aussen erscheint.

Der erste Eindruck: Ordnung und Ruhe

Die ersten Dinge, die ihr im Gedächtnis blieben, hatten nichts mit der Arbeit zu tun.
Sondern mit der neuen Umgebung, in der sie angekommen war.

„Ordnung, viel Ordnung und frische Luft.“

Ein starker Kontrast.
Ein Umfeld, das dir Stabilität bietet, aber gleichzeitig Anpassung erfordert.

Anpassung ist kein Moment. Es ist ein Prozess

Für Denisa war der Anfang nicht durch ein bestimmtes Hindernis geprägt.
Sondern durch den gesamten Prozess.

„Ich bin der Meinung, dass man mindestens zwei Jahre braucht, um sich in einem neuen Land einzuleben … es geht nicht nur um einen Job, sondern um ein neues Leben.“

Die Sprache.
Das System.
Der Rhythmus.
Die Menschen.
All das braucht Zeit.

Es gab Momente, in denen die Situation unklar war.

„Es gab Momente, in denen ich mich fragte, was ich hier eigentlich mache …“

Aber es ging nicht darum, aufzugeben.
Es ging darum, sich dafür zu entscheiden, weiterzumachen.

„Ich habe immer an die positiven Aspekte dieses neuen Lebens gedacht und es geschafft, darüber hinwegzukommen.“

Wenn sich die Dinge langsam normalisieren

Die Jahre sind vergangen.
Erfahrung wurde angesammelt.
Und die Dinge begannen, eine Richtung zu finden.
Von den ersten Phasen der Eingewöhnung gelang es Denisa, sich einen soliden Werdegang im Schweizer Gesundheitswesen aufzubauen.
Seit 2010 arbeitete sie als diplomierte Pflegefachfrau in Disentis, wo sie im Laufe der Zeit Koordinationsaufgaben übernahm.
Dann, ab 2016, setzte sie ihre Tätigkeit in einem anderen Betrieb fort, wo sie schnell ihre organisatorischen Fähigkeiten, ihre Führungsqualitäten und ihr Verständnis für die Bedürfnisse der Patienten unter Beweis stellte.
Es war kein Sprung.
Es war eine Entwicklung.

Der Moment, in dem „hier“ zur Heimat wird

Es gibt keinen bestimmten Moment, an dem man weiss, dass man es geschafft hat.
Für Denisa war die Antwort einfach:

„Als ich zum ersten Mal spürte, dass hier mein Zuhause ist. Und so ist es geblieben.“

Nicht die Position.
Nicht das Gehalt.
Nicht der Titel.
Sondern das Gefühl der Zugehörigkeit.

Über den Beruf hinaus: eine Familie und Sinn aufbauen

Denisas Weg lässt sich nicht von dem von Adrian Iorgulescu trennen.
Gemeinsam haben sie sich ein Leben in der Schweiz aufgebaut.
Und mit der Zeit noch etwas mehr als das.
Im Jahr 2018 entstand Swissjob Medicare – nicht als theoretischer Plan, sondern als Antwort auf einen tatsächlichen Bedarf im System.
Denisa war von Anfang an dabei.
Nicht nur als Unterstützung.
Sondern als Teil des Aufbaus.
Heute ist sie seit über 6 Jahren Teil des Swissjob Medicare-Teams.
Eine Rolle, die nicht im Lebenslauf steht, aber viel über ihr Engagement aussagt.

„Familie… unser Herzensprojekt.“

Was sie heute motiviert

Bei der Motivation geht es nicht mehr um den Anfang.
Es geht um Beständigkeit.

„Die Tatsache, dass ich Teil einer unglaublich schönen Geschichte bin.“

Eine Geschichte, die im Laufe der Zeit entstanden ist.
Mit Menschen.
Mit Verantwortung.
Mit Sinn.

Ihre Botschaft an alle, die diesen Schritt in Erwägung ziehen

Denisa stellt den Prozess nicht dar, als wäre er einfach.

„Es ist nicht einfach …“

Aber sie macht ihn auch nicht unnötig kompliziert.

„Wenn Menschen entschlossen sind, diesen Schritt zu wagen, sollten sie sich immer daran erinnern, warum sie diese Entscheidung getroffen haben.“

Das ist vielleicht das Wichtigste im Anpassungsprozess.
Nicht das, was einem begegnet.
Sondern der Grund, warum man überhaupt angefangen hat.

Anstelle eines Schlusses

Die Geschichte von Denisa Iorgulescu handelt nicht von einem Moment des „Erfolgs“.
Es geht um einen Prozess.

Über:

  • einen Anfang ohne Sprachkenntnisse, aber mit einem Ziel vor Augen
  • Jahre der tatsächlichen Anpassung
  • einen Weg, der im Schweizer Gesundheitssystem aufgebaut wurde
  • eine Familie, die sich hier niedergelassen hat
  • und ein Projekt, das im Laufe der Zeit gewachsen ist und Sinn macht

Es ist kein kurzer Weg.
Aber es ist ein solider Weg.
Denn manchmal kommt es nicht auf das Tempo an.
Sondern auf die Fähigkeit, durchzuhalten.

 

Swissjob Medicare

Von Pflegefachpersonen gegründet.
         Für Pflegefachpersonen gemacht

 

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